Landau & Kindlbacher
DEEN
D-E

Baugenehmigung für eine Wohnanlage in der Maxvorstadt

In unmittelbarer Nähe zum Odeonsplatz und dem Englischen Garten auf der einen und dem Museumsareal auf der anderen Seite liegt das Grundstück der Wohnanlage inmitten einer für die Maxvorstadt charakteristischen Blockrandbebauung.

Die Substanz des Bestandsgebäudes aus den 1960er Jahren erfordert einen Neubau des Vordergebäudes. In seiner Fassadengliederung und klassischen Gestaltung fügt sich das neue Volumen in das zurückhaltend gestaltete Ensemble der denkmalgeschützten Altbauten in der Fürstenstraße ein. Die beiden Erker im 2. Und 3. Obergeschoss mit den Austrittsbalkonen im 4. Obergeschoss sind eine Referenz an die Vorkriegsbebauung von Friedrich Bürklein und die besondere städtebauliche Situation als Endpunkt der Rheinbergerstraße, die sich an der Kreuzung mit der Fürstenstraße zu einem kleinen Platz aufweitet. Zur Hofseite entstehen großzügige Balkone und Loggien. Die bestehende Bebauung des Rückgebäudes wird um eine Penthouse-Wohnung und einer dreiseitig umlaufenden Terrasse erweitert.
 
Die Gestaltung der Fassaden orientiert sich an der umgebenden Bebauung in ihrer Gliederung und Materialität. Eine Kammputzstruktur und Natursteinverkleidung im Erdgeschoss heben den Sockelbereich von der hellen Lochfassade der Obergeschosse mit Stuckgesimsen und Faschen um die Holz-Alu-Fenster ab. Die Fassadenbekleidung des Bestands und der Aufstockung mit einer Stahl- und Holzkonstruktion mit einer Metallhaut interpretiert die Bebauung innerhalb des Quartiers neu.

Die Baugenehmigung für Vorderhaus und Rückgebäude wurde im März 2020 erteilt.

 
Wohnfläche Vordergebäude: 1.460 m2
Wohnfläche Rückgebäude: 225 m2

 



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