Landau & Kindlbacher
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News

25.08.2018

Projektvorstellung Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Bürogebäudes der Notarkasse München

Bis zum Jahr 2020 wird das denkmalgeschützte Bürogebäude der Notarkasse München saniert und dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Neben den Sanierungsmaßnahmen werden auch die Innenräume zu neuen Arbeitswelten, einer auf die heutigen Bedürfnisse angepasste flexible Bürostruktur, umgebaut.   Das repräsentative Geschäfts- und <s> </s>Bürogebäude in der Ottostraße in München ist bereits seit dem Bau des sechs- bis siebengeschossigen Baukomplexes im Jahr 1951 durch den Architekten Emil Freymuth im Besitz der Bayerischen Notarkasse. Der in städtebaulich wichtiger Ecklage situierte Block ist charakterisiert durch hervorgehobene Balkone und das auf zarten Stützen vorkragende Flachdach. Als Bürogebäude der ersten Nachkriegsmoderne, die von der Rasterfassade bestimmt ist, entstand trotz Materialknappheit und Reduktion der Mittel der besondere Wert des Gebäudes durch  die Natursteinfassade aus Marchinger Kalkstein und dem Relief des Künstlers Louis Robert Lippl über dem Haupteingang. Die Herausforderung wird darin liegen, die prägenden Elemente zu erhalten und eine zeitgemäße Neuinterpretation der Büroflächen zugunsten zeitgemäßer Arbeitsplatzkonzepte zu schaffen. Bauherr: Notarkasse München A.d.ö.R. Nutzfläche ca. 3100 m2 Fertigstellung: 2020 [ mehr ... ]


24.08.2018

Neu in der Büroleitung

Mit Wirkung zum 1. August 2018 übernimmt  Christine Sellmeijer die Leitung für den Bereich Internationale Projekte.  Christine Sellmeijer schloss ihr Studium 2000 an der Blocherer Schule Innenarchitektur ab. Mitarbeiterin in verschiedenen Architekturbüros. Seit 2014 arbeitet sie für Landau & Kindelbacher. Wir wünschen viel Erfolg! [ mehr ... ]


31.07.2018

Vote now! UNTERSTÜTZEN SIE UNSER PROJEKT BEIM SBID AWARD

Wir sind auf der Shortlist des diesjährigen „SBID International Design Awards 2018“. Unter der Kategorie "Office Design“ wurde das „Real Estate Office in Zürich“ als Finalist  nominiert. Eine international besetzte Jury wählt die Gewinnerprojekte aus, in die Entscheidung zählt auch das öffentliche Voting auf der Website des „SBID International Design Awards 2018“. Unterstützen Sie unser Projekt - Vote now![ mehr ... ]


17.07.2018

CAMPUS RHENANIA – out of the box

Der iCampus Rhenania, das neue Tor zum iCampus, ist der Gegenentwurf zum klassischen, anonymen Bürokomplex. Er ist gemacht für die die etwas bewegen wollen, für die die anders denken: „ OUT OF THE BOX“. Das „i“ steht für Interaktion, Identität, Inspirierendes Umfeld und Innovation. Der “Campus” steht für Community, Gemeinschaft, ein flexibles Miteinander, Coworking und eine diverse Wissens- und Firmenlandschaft. Der Neubau des iCampus Rhenania soll seinen Nutzern optimale Bedingungen für eine innovative Arbeitsumwelt bieten und für das ganze Werksviertel identitätsstiftend wirken. Am Auftakt zum neuen iCampus entstehen hier Innen- wie Außenräume, Treffpunkte und Interaktionsflächen, die das Campus Leben und das Leben des Werksviertel bereichern und Synergieeffekte zwischen seinen Nutzern ermöglichen.  Das Konzept erlaubt Flexibilität und Rentabilität durch Nutzungseinheiten von 200 bis 3200 m2 und multi-tenant und single-tenants. Anstelle eines großen Volumens integrieren sich unterschiedlich ausformulierte Volumen und Platzsituationen in den Kontext und dienen zugleich als Identifikationsmöglichkeit und Adressbildung für die Nutzer. Wettbewerb 2018 in Zusammenarbeit mit Henning Larsen Architects 3. Preis   BGF: 25.000 m2 [ mehr ... ]


12.06.2018

Grand Opening AmbienteDirect im denkmalgeschützten Palais Bernheim am Lenbachplatz

Im Herzen der Stadt, am Lenbachplatz 3, eröffnet am 13.6. offiziell der neue Store von AmbienteDirect. Der Grundstein für den Shop wurde bereits 1998 gelegt, als Design Pioniere in der Online-Welt. Mit dem steten Wachstum der Online-Plattform in den letzten Jahren und dem Ausbau des E-Commerce-Modells über die hauseigene App wurde es Zeit für eine Erweiterung der Multi-Channel-Strategie. Rund 3.000 qm, verteilt auf drei Stockwerken wurden vom Büro Landau + Kindelbacher für den Markenstore für Möbel, Licht und Accessoires und einer eigenen Planungsabteilung umgebaut. Neben der Möglichkeit exklusive Marken komfortabel online zu bestellen, bietet der neue Store für den anspruchsvollen Kunden Inspiration und Kundenservice. Der Ort hierfür könnte nicht besser gewählt sein. Das Palais am Lenbachplatz, auch Bernheimer-Haus genannt, ist Teil eines denkmalgeschützten historischen Ensembles aus dem 19. Jahrhundert und gilt als „erster repräsentativer Neubarockbau Münchens“ und Vorbild für einen Typus Münchner Geschäftshäuser. Das Gebäude wird geprägt durch eine über zwei Stockwerke reichende Ladenzone mit für die Zeit außergewöhnlich großer Schaufensterfläche. Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen Innenhof im italienischen Renaissance-Stil ergänzt, bietet die außergewöhnliche Immobilie das perfekte Ambiente für den Markenstore. Das Konzept basiert auf dem Black&White-Prinzip, welches den Rahmen für die kuratierte Möbelausstellung bildet. Weiße Wände, Stützen und Deckenflächen sowie Einbauten korrespondieren mit den dunklen Holzböden und schwarz gestrichenen Erschließungselementen wie Treppen und Aufzug sowie Fensterrahmen. Für Überraschung und Inspiration sorgt die stets wechselnde Präsentation von Möbeln bis Accessoires. Zwei Tresen, die sich in Materialität und Formgebung dem Farbkonzept unterordnen, unterstützen den Servicegedanken, ebenso wie das Abholregal im Erdgeschoss, in dem die per App bestellte Ware auf den Kunden wartet. Vorhandene Decken und Trennwände wurden partiell rückgebaut um den Raumeindruck auf die wichtigen Markenstücke zu lenken und neue Sichtachsen zu schaffen. Ein „Catwalk“ im Untergeschoss ebenso wie der Boulevard im Erdgeschoss laden zum Flanieren ein, während die „Pulse“-Area als flexible Sonderfläche mit Neuheiten bespielt werden kann. Die großzügigen Treppenanlagen werden Teil der Ausstellungsfläche und über Podeste zum Showelement. Besondere Aufenthaltsqualität bietet der Bereich der Outdoormöbel, die einen wohltuenden Kontrast zur historischen Bausubstanz des Innenhofs bildet. Ein weiteres Highlight ist das sogenannte Bernsteinzimmer welches als original italienische Cafebar im Erdgeschoss den Besuchern zur Verfügung steht. Die Außenwirkung der ehemaligen Zweigeschossigkeit der Ladenzone wird durch seitlich positionierte Lichtpaneele an der Innenfassade der Schaufenster betont. Die Gestaltung der Lichtelemente im Detail wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz entwickelt. [ mehr ... ]


05.05.2018

F.A.Z. Einspruch Magazin - Anwälte im Großraum

Die international agierende Kanzlei Latham & Watkins leistet Pionierarbeit. Was in anderen Ländern schon länger praktiziert wird, wird in Deutschland im Frankfurter Büro der Kanzlei, das von Landau + Kindelbacher umgebaut wird, eine Premiere: ein Open Space Büro. Verschiedene Aufenthaltsbereiche stehen ab sofort zur Verfügung, separate phone boxen, focus rooms, informal meeting rooms für activity based working sowie coworking spaces in den working cafes und den cubes. Lesen Sie mehr hierzu im hierzu erschienenen Artikel von Corinna Budras aus dem F.A.Z. Einspruch Magazin vom 17.01.2018:   Arbeitsbedingungen Anwälte im Großraum    Von Corinna Budras   Neugestaltung der Büros von Latham & Watkins Im fünften Stock der Frankfurter Welle unweit der Alten Oper geht es schon seit Monaten hoch her. Dort wird gehämmert und gebohrt, es werden Wände eingerissen und Leitungen verlegt. Ein riesiger Aufwand wird betrieben, und doch bleibt alles diskret und im Geheimen. Jeder ahnt, was sich auf diesem Areal abspielt, aber nur wenige haben es schon betreten. Und das ist auch so gewollt. Denn das Resultat wird womöglich für manchen verstörend sein. Dann ist es besser, wenn vorher nicht zu viele hineinreden. So hat es Oliver Felsenstein verfügt, seit mehr als einem Jahr Managing Partner der internationalen Wirtschaftskanzlei Latham & Watkins. Er ist geradezu hingerissen von der Neugestaltung, deshalb gewährt er F.A.Z. Einspruch einen ersten Einblick. Großes hat er mit seiner Sozietät vor. „Wir wollen die modernste Kanzlei sein“, sagt er, und spricht damit noch keine weltbewegende Erkenntnis aus. Wer will das schließlich nicht? Viel entscheidender jedoch ist, welche Taten er seinen Worten folgen lässt. Die sind radikaler als alles, was es in der sehr traditionell geprägten deutschen Kanzleibranche gab, die bisher sehr viel Wert auf ihre schönen Einzelbüros legte. Die amerikanischen Kanzleien tickten da schon immer etwas anderes, dort sind Großraumbüros insbesondere für die jüngeren Associates oder Zeitarbeiter nicht ungewöhnlich. Doch den Sprung in die deutsche Bürokultur haben sie nie geschafft. Bis jetzt. Bis Latham & Watkins angefangen hat, die Wände einzureißen. Jetzt heißt es: Transparenz statt Geheimniskrämerei, Zusammenarbeit statt Einzelkämpferattitüden. Und das schlägt sich eben nicht nur in einer neuen Arbeitshaltung nieder, die sich zwar verordnen, aber nur schlecht durchsetzen lässt. Viel effektiver geschieht das durch eine neue Bürokultur. Großraum statt Einzelbüro, Glaswände statt Betonmauern. In diesen Tagen geht es los, dann wird der Umzug der ersten Anwälte vollzogen. Bald werden also die Associates in Teams zusammensitzen, jedermann in Sicht- und Hörweite, nur die Partner behalten ihre eigenen gläsernen Büros. Wie häufig sie in den Großraumbüros auftauchen, wird sich zeigen. Nicht jeder ist hingerissen von der Idee.  Das Projekt wird sich noch Monate hinziehen. Schließlich wird kein neuer Büroturm bezogen, sondern der alte bei laufendem Betrieb umgebaut. Felsenstein drückt dabei auf die Tube: „Die nächsten fünf Jahre sind entscheidend“, sagt er. „In dieser Zeit wird sich der Anwaltsmarkt dramatisch wandeln.“ Schon jetzt tut sich eine Menge: Kanzleifusionen, Legal Tech, Kooperationen mit neuen smarten Gründern, so viel Innovation war selten. Felsenstein ist bekannt für seinen Drang, Kanzleien von Grund auf zu erneuern, um es vornehm auszudrücken. Konkreter könnte man auch sagen: Strukturen aufzubrechen, Widerstand zu überwinden. Schon bei Clifford Chance soll er im Hintergrund gewirbelt haben, als sich die Kanzlei vor mehr als zwei Jahren einer Profitabilitätskur unterziehen musste. Etliche Anwälte haben damals die Kanzlei verlassen, irgendwann ging Felsenstein selbst und dreht nun bei Latham & Watkins die Steine um. In der Frage des Umbaus hätte Felsenstein die Arbeitsforscher wohl auf seiner Seite: Auch sie propagieren schon seit geraumer Zeit eine neue Bürokultur, die eingesessene Arbeitsplätze abschaffen und durch neue, flexiblere Formen der Zusammenarbeit ersetzen will. Felsensteins Konzept folgt der neuen Spielregel des modernen Arbeitens. Und die lautet: Das abgeschottete Einzelbüro hat ausgedient. Jetzt ist Austausch gefragt, entweder ganz leger in einem locker-lässigen Loungebereich („Schöner als Starbucks“) oder an den Tischgruppen. Dort nehmen künftig die Anwälte auch über Praxisgruppengrenzen hinweg Platz. Sie sind nur durch schalldämpfende halbhohe Wände voneinander getrennt. An dieser Stelle halten die Kritiker meist entsetzt inne. Erwachsene Menschen zehn Stunden ununterbrochen auf dem Präsentierteller, das kann nicht gut- gehen. Sie fürchten um das konzentrierte Arbeiten, Rückzugsmöglichkeiten und, bei Anwälten noch schlimmer: die Integrität. Denn Interessenkonflikte lauern bei breit aufgestellten Kanzleien wie Latham & Watkins auch so schon überall, da sind fehlende Wände ein zusätzliches Problem. Immerhin eins, das Felsenstein im Blick hat: Als „Chinese Walls“ müssen nun verschiedene Stockwerke herhalten: Teams, die Wettbewerber beraten, werden auf unterschiedliche Etagen verteilt. Allerdings ist das nur ein Teil der Geschichte, der Trend geht ja nicht nur zu Teamarbeit im Großraumbüro, sondern zum selbstbestimmten Arbeiten. Und das bedeutet, dass selbstverständlich auch Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen müssen. Felsenstein nennt sie „Fokus Räume“, in denen die Mitarbeiter in eigens dafür eingerichteten Zellen telefonieren oder konzentriert und ungestört arbeiten können. Auch Teamtreffen sollen dort stattfinden. Das Ganze folgt dem Kalkül, dass auch Sozietäten heutzutage nichts anderes sind als moderne Unternehmen, die wiederum moderne Unternehmen beraten. Und als solche könne man nicht altmodischer sein als die Mandanten. Bei denen tut sich schließlich auch Unglaubliches: Viele Unternehmen bauen um. Besonders die Großen sind ganz verrückt danach: Microsoft, Siemens, IBM lassen sich etwas Neues einfallen. Mal geht es darum, den anspruchsvollen Nachwuchs zu locken, dann wieder müssen Kosten gespart werden. Beides zwei völlig unterschiedliche Ziele, die jeweils zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. So oder so sieht es gleich viel luftiger, moderner und zukunftsorientierter aus. Ob das auch für die Arbeit selbst gilt, entscheidet sich am Einzelfall. Nicht alle Mitarbeiter lieben die neuen Konzepte, einige sind auch genervt. Felsenstein allerdings ist ein leidenschaftlicher Vertreter der neuen Arbeitswelt und bereit, mit seinen Ideen auch hartnäckigen Widerstand zu brechen – gleich ob von außen oder von innen. Als er das Konzept Ende Oktober auf der Preisverleihung der „Juve Awards“ erstmals in der gebotenen Kürze vor den anwesenden Anwälten präsentierte, ging ein Raunen durch den Saal. Die Ankündigung sorgte auch noch Tage später für Gesprächsstoff – natürlich vornehmlich bei den Kritikern. Über Veränderung lässt sich leichter lästern als diskutieren: Latham & Watkins erhofft sich von den neuen, schicken Büros einen Modernitätsschub, der vielversprechenden Nachwuchs anzieht. Dazu müssten die jungen Anwälte aber so begeistert von der neuen offenen Unternehmenskultur sein, wie gemeinhin angenommen wird. Auch das wird sich bald zeigen.     Artikel „Anwälte im Großraum“ aus dem F.A.Z. Einspruch Magazin vom 17.01.2018 von Corinna Budras. © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv. [ mehr ... ]


03.04.2018

5-Sterne Alpenhotel

Das Alpenhotel liegt am Ufer eines Alpensees, geprägt von den umliegenden Bergen. Zentrales Thema des Entwurfs ist die Einbeziehung der Landschaft in den neuen Hotelkörper, so dass  alle Hotelzimmer einen Ausblick auf den See, die Berge oder den gestalteten Innenhof haben. Eine zweigeschossige repräsentative Eingangshalle dient als Verteiler für die verschiedenen Nutzungen von Hotel, Gastronomie, SPA und Seminarräume. Der Spa- Bereich des Hotels hat die Besonderheit sich über mehrere Geschosse zu entwickeln, um so auf alle gewünschten Spa- Zonen individuell reagieren zu können. Der Alpenpool diffundiert vom Innenraum in den Außenraum und verschmilzt als Infinity Pool mit dem See und den Bergen. Das Dach des Pools kann bei Bedarf geöffnet werden, sodass sich Innen- und Außenraum verbinden. Der Hauptbaukörper erinnert durch seine Schindelverkleidung an Süd- und Nordseite an den Schiffsbau oder die Bootshäuser der bayrischen Seen. Die unterschiedlichen Gebäudeteile sind durch differenziert gestaltete Fassaden voneinander getrennt, aber bilden durch gleiche Materialwahl und ähnliche Fassadenstruktur ein harmonisches Gesamtbild. In den Innenräumen werden regionale Materialien wie Holz, Naturstein, Bronze und Leder neu und zeitgemäß interpretiert.    Wettbewerb 2018 [ mehr ... ]