Landau & Kindlbacher
DEEN
D-E

News

24.05.2013

F.A.Z. Einspruch Magazin - Anwälte im Großraum

The international law firm Latham & Watkins is doing pioneering work. A German first in something that has been practised for years in other countries, namely an open-space office for their Frankfurt branch, currently being carried out by Landau + Kindelbacher. Various common areas are already available, separate phone boxes, focus rooms, informal meeting rooms etc. for activity-based working as well as coworking spaces in the working cafes and the cubes. Read more about it in the article by Corinna Budras in the F.A.Z. Einspruch Magazine of 17th January, 2018:   Arbeitsbedingungen Anwälte im Großraum    Von Corinna Budras Neugestaltung der Büros von Latham & Watkins     Im fünften Stock der Frankfurter Welle unweit der Alten Oper geht es schon seit Monaten hoch her. Dort wird gehämmert und gebohrt, es werden Wände eingerissen und Leitungen verlegt. Ein riesiger Aufwand wird betrieben, und doch bleibt alles diskret und im Geheimen. Jeder ahnt, was sich auf diesem Areal abspielt, aber nur wenige haben es schon betreten. Und das ist auch so gewollt. Denn das Resultat wird womöglich für manchen verstörend sein. Dann ist es besser, wenn vorher nicht zu viele hineinreden. So hat es Oliver Felsenstein verfügt, seit mehr als einem Jahr Managing Partner der internationalen Wirtschaftskanzlei Latham & Watkins. Er ist geradezu hingerissen von der Neugestaltung, deshalb gewährt er F.A.Z. Einspruch einen ersten Einblick. Großes hat er mit seiner Sozietät vor. „Wir wollen die modernste Kanzlei sein“, sagt er, und spricht damit noch keine weltbewegende Erkenntnis aus. Wer will das schließlich nicht? Viel entscheidender jedoch ist, welche Taten er seinen Worten folgen lässt. Die sind radikaler als alles, was es in der sehr traditionell geprägten deutschen Kanzleibranche gab, die bisher sehr viel Wert auf ihre schönen Einzelbüros legte. Die amerikanischen Kanzleien tickten da schon immer etwas anderes, dort sind Großraumbüros insbesondere für die jüngeren Associates oder Zeitarbeiter nicht ungewöhnlich. Doch den Sprung in die deutsche Bürokultur haben sie nie geschafft. Bis jetzt. Bis Latham & Watkins angefangen hat, die Wände einzureißen. Jetzt heißt es: Transparenz statt Geheimniskrämerei, Zusammenarbeit statt Einzelkämpferattitüden. Und das schlägt sich eben nicht nur in einer neuen Arbeitshaltung nieder, die sich zwar verordnen, aber nur schlecht durchsetzen lässt. Viel effektiver geschieht das durch eine neue Bürokultur. Großraum statt Einzelbüro, Glaswände statt Betonmauern. In diesen Tagen geht es los, dann wird der Umzug der ersten Anwälte vollzogen. Bald werden also die Associates in Teams zusammensitzen, jedermann in Sicht- und Hörweite, nur die Partner behalten ihre eigenen gläsernen Büros. Wie häufig sie in den Großraumbüros auftauchen, wird sich zeigen. Nicht jeder ist hingerissen von der Idee.  Das Projekt wird sich noch Monate hinziehen. Schließlich wird kein neuer Büroturm bezogen, sondern der alte bei laufendem Betrieb umgebaut. Felsenstein drückt dabei auf die Tube: „Die nächsten fünf Jahre sind entscheidend“, sagt er. „In dieser Zeit wird sich der Anwaltsmarkt dramatisch wandeln.“ Schon jetzt tut sich eine Menge: Kanzleifusionen, Legal Tech, Kooperationen mit neuen smarten Gründern, so viel Innovation war selten. Felsenstein ist bekannt für seinen Drang, Kanzleien von Grund auf zu erneuern, um es vornehm auszudrücken. Konkreter könnte man auch sagen: Strukturen aufzubrechen, Widerstand zu überwinden. Schon bei Clifford Chance soll er im Hintergrund gewirbelt haben, als sich die Kanzlei vor mehr als zwei Jahren einer Profitabilitätskur unterziehen musste. Etliche Anwälte haben damals die Kanzlei verlassen, irgendwann ging Felsenstein selbst und dreht nun bei Latham & Watkins die Steine um. In der Frage des Umbaus hätte Felsenstein die Arbeitsforscher wohl auf seiner Seite: Auch sie propagieren schon seit geraumer Zeit eine neue Bürokultur, die eingesessene Arbeitsplätze abschaffen und durch neue, flexiblere Formen der Zusammenarbeit ersetzen will. Felsensteins Konzept folgt der neuen Spielregel des modernen Arbeitens. Und die lautet: Das abgeschottete Einzelbüro hat ausgedient. Jetzt ist Austausch gefragt, entweder ganz leger in einem locker-lässigen Loungebereich („Schöner als Starbucks“) oder an den Tischgruppen. Dort nehmen künftig die Anwälte auch über Praxisgruppengrenzen hinweg Platz. Sie sind nur durch schalldämpfende halbhohe Wände voneinander getrennt. An dieser Stelle halten die Kritiker meist entsetzt inne. Erwachsene Menschen zehn Stunden ununterbrochen auf dem Präsentierteller, das kann nicht gut- gehen. Sie fürchten um das konzentrierte Arbeiten, Rückzugsmöglichkeiten und, bei Anwälten noch schlimmer: die Integrität. Denn Interessenkonflikte lauern bei breit aufgestellten Kanzleien wie Latham & Watkins auch so schon überall, da sind fehlende Wände ein zusätzliches Problem. Immerhin eins, das Felsenstein im Blick hat: Als „Chinese Walls“ müssen nun verschiedene Stockwerke herhalten: Teams, die Wettbewerber beraten, werden auf unterschiedliche Etagen verteilt. Allerdings ist das nur ein Teil der Geschichte, der Trend geht ja nicht nur zu Teamarbeit im Großraumbüro, sondern zum selbstbestimmten Arbeiten. Und das bedeutet, dass selbstverständlich auch Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen müssen. Felsenstein nennt sie „Fokus Räume“, in denen die Mitarbeiter in eigens dafür eingerichteten Zellen telefonieren oder konzentriert und ungestört arbeiten können. Auch Teamtreffen sollen dort stattfinden. Das Ganze folgt dem Kalkül, dass auch Sozietäten heutzutage nichts anderes sind als moderne Unternehmen, die wiederum moderne Unternehmen beraten. Und als solche könne man nicht altmodischer sein als die Mandanten. Bei denen tut sich schließlich auch Unglaubliches: Viele Unternehmen bauen um. Besonders die Großen sind ganz verrückt danach: Microsoft, Siemens, IBM lassen sich etwas Neues einfallen. Mal geht es darum, den anspruchsvollen Nachwuchs zu locken, dann wieder müssen Kosten gespart werden. Beides zwei völlig unterschiedliche Ziele, die jeweils zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. So oder so sieht es gleich viel luftiger, moderner und zukunftsorientierter aus. Ob das auch für die Arbeit selbst gilt, entscheidet sich am Einzelfall. Nicht alle Mitarbeiter lieben die neuen Konzepte, einige sind auch genervt. Felsenstein allerdings ist ein leidenschaftlicher Vertreter der neuen Arbeitswelt und bereit, mit seinen Ideen auch hartnäckigen Widerstand zu brechen – gleich ob von außen oder von innen. Als er das Konzept Ende Oktober auf der Preisverleihung der „Juve Awards“ erstmals in der gebotenen Kürze vor den anwesenden Anwälten präsentierte, ging ein Raunen durch den Saal. Die Ankündigung sorgte auch noch Tage später für Gesprächsstoff – natürlich vornehmlich bei den Kritikern. Über Veränderung lässt sich leichter lästern als diskutieren: Latham & Watkins erhofft sich von den neuen, schicken Büros einen Modernitätsschub, der vielversprechenden Nachwuchs anzieht. Dazu müssten die jungen Anwälte aber so begeistert von der neuen offenen Unternehmenskultur sein, wie gemeinhin angenommen wird. Auch das wird sich bald zeigen.     Artikel „Anwälte im Großraum“ aus dem F.A.Z. Einspruch Magazin vom 17.01.2018 von Corinna Budras. © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv.[more]


24.05.2013

5-Star Alpine hotel

The Alpine hotel is situated on the shore of an Alpine lake and is characterised by the surrounding mountains. A central theme of the design is the integration of the landscape in the new hotel building so that all hotel rooms have a view of the lake, the mountains or the well-designed inner courtyard. A two-storey, representative entrance hall serves as distributor to the different usages of hotel, gastronomy, spa and conference rooms. The spa area of the hotel is unusual in that it is spread over several storeys so that is can react individually to all desired spa zones. The Alpine pool diffuses from the interior to the exterior and merges as Infinity Pool with the lake and the mountains. The roof can be opened if necessary, connecting the interior with the exterior. With its shingle façade on the south and north sides, the main building echoes the shipbuilding or the boat sheds of the Bavarian lakes. The different parts of the building are separated by diversely designed façades but present a harmonious overall appearance with their similarity of materials and façade structure. In the interiors, regional materials such as wood, natural stone, bronze and leather are newly and contemporarily interpreted. Competition 2018 [more]


24.05.2013

Project presentation AmbienteDirect

The conversion work for the new store of AmbienteDirect in the heart of the city, at Lenbachplatz 3, is in full progress. From May 2018, the brand store for furniture, light and accessories will present itself with its own planning department in an area of 3000 sq. m., spread over 3 storeys. The palace at Lenbachplatz, also known as Bernheimer Haus, is part of a listed historic ensemble from the 19th century and is considered to be the “first representative new baroque building in Munich” and a typical example of Munich’s commercial buildings. The building is characterised by a shopping zone over two floors with a large window space and generously sized area unusual for the time. [more]


24.05.2013

CAMPUS RHENANIA – out of the box

The iCampus Rhenania, the new gateway to the iCampus, is the alternative concept to the classical, anonymous office complex. It is made for those who want to get things moving, for those who think differently; it is “OUT OF THE BOX”. The “i” stands for interaction, identity, inspiring environment and innovation. The “Campus” stands for community, companionship, flexible togetherness, co-working and a diverse knowledge and company landscape. The new building of the iCampus Rhenania is intended to offer its users optimal conditions for an innovative working environment and give identity to the whole factory quarter. At the beginning of the new iCampus, internal and external rooms are being built, plus meeting points and interaction areas that enrich campus life and the life of the factory quarter, and encourage synergy effects between its users. The concept permits flexibility and profitability with its utilisation units of 200 to 3200 sq. m. and multi-tenant and single-tenant spaces. Instead of a large volume, diversely formulated volumes and place situations are integrated in the context and serve simultaneously as identification options and address for the users.   Competition 2018 in cooperation with Henning Larsen Architects 3rd prizeGross floor space: 25,000 sq. m. [more]


24.05.2013

Awards Ceremony, AIT Award 2018

On 21 March, 2018, as part of the international Light + Building fair in Frankfurt am Main, the festive awards presentation of the AIT Award 2018 l Best in Interior and Architecture will take place. Ludwig Kindelbacher will present the prizes in the scope of his activity as jury chairman. [more]


24.05.2013

Award for the Alpine Chalet Hotel Das Tegernsee

Success in the geplant + ausgeführt awards 2018! Prizes were awarded on 8 March, 2018 during the IHM Internationale Handwerksmesse (international craftsmanship fair) in Munich. From more than 130 submissions, a jury of experts selected 30 nominations that were exhibited during the Internationale Handwerksmesse. Our project Alpine Chalet Hotel DAS TEGERNSEE was awarded a prize by the jury.   Jury member Rainer Hilf made the following laudation: “Alpine Chalets, Hotel DAS TEGERNSEETwo parts of the extensive hotel complex in the Tegernsee valley were directly joined and now present sophisticated, contemporary architecture and simultaneously a welcome feel-good atmosphere for the sensitive, discerning or recreation-seeking guest. The conception of the interior design and the new, switchable room units on two levels, and of the enlarged leisure facilities and the massive high-tech conference centre, transforms and modifies the well-balanced and convening language of the architecture in a proportioned and considered style in the entire interior. Great respect and praise for the architects and interior designers and craftsmen for a pleasant, well-balanced design, reduction to a minimum of materials, restraint in colour selection, and an exemplary execution of a harmonious, comfortable ambience.” [more]


24.05.2013

Completion New office design for an internationally active law firm in Hamburg

Following the locations in the Maximilianhöfen in Munich and in the Dreischeibenhaus in Düsseldorf, a high-quality office design has been implemented for an internationally active law firm in Hamburg in a prime location on the Outer Alster in the listed former Gruner + Jahr publishing house. The five floors contain a generously sized client area with reception and conference zone as well as office spaces, back-office, library and the in-house gastronomy. The striking 1970s building, now historically listed, is built in terrace form, so that the floors are allocated generously dimensioned external areas. The office design combines the timeless corporate identity of the firm with the specialities of the location and the requirements placed on a modern working environment. The classical office areas offer differentiated workplaces – from single office to open space. The use of floor-to-ceiling glass partitions provides a maximum of transparency, both within the office areas and in the building cross-section. Internal stairs connect the different floors and enable short distances and informal communication spaces. A two-storey open space connects the generously sized reception area with the adjacent conference zones. At the centre of the area is a sculpturally shaped spiral staircase that appears to develop out of the reception desk. Different room sizes and a multifunctional area enable the optimal use of the rooms, which are equipped with high-quality conference technology. The conference zones also includes the in-house canteen, which like the conference zones offers a fantastic view of the Outer Alster. Highlights are the generously sized roof terraces on the different floors, which enable an uncluttered view from all levels thanks to their stepped construction. The dark wood areas correspond with the curved reception desk made of white Corian. The necessary storage shelves and the cloakroom are concealed behind wall installations covered with flattering textiles. In addition to the acoustic ceilings, a high-quality dark carpet provides the necessary noise protection in the office and conference areas. A discreet furniture system in white, light-grey and black ensures the necessary flexibility. Black anodised frames for the glass partitions and the doors structure the areas and ensure a maximum utilisation of the daylight. A restrained range of colours between grey and brown characterise the canteen. The necessary technology and lighting were apparently integrated invisibly in the furnishings, which were specially designed for the room. Verner Panton’s original entrance hall for the building, which was originally planned as a hotel and changed into an office building shortly before its opening, has been adapted to today’s requirements and developed with great sensitivity. Client:internationally active law firmTask:reception, conference zones, workplaces / communication zones, library, canteen and fire protection renovationArea:ca. 5000 sq. m. on five levelsDate of completion:2017   [more]


Displaying results ###SPAN_BEGIN###%s to %s out of ###SPAN_BEGIN###%s
<< First < Previous 1-7 8-14 15-21 22-28 29-35 36-42 43-49 Next > Last >>